Nachkalkulation: Hat sich die Baustelle gelohnt?
Hat sich die Baustelle wirklich gelohnt? Trage Umsatz, Material, Stunden und Kosten ein — und sieh sofort deinen echten Gewinn, den Deckungsbeitrag und die Marge je Auftrag.
Der Deckungsbeitrag zeigt, was nach Material-, Lohn- und sonstigen Kosten übrig bleibt. Vergleiche den effektiven Erlös je Stunde mit deinem kalkulierten Stundenverrechnungssatz.
So rechnest du eine Baustelle nach
Die Nachkalkulation folgt einer einfachen Kette:
- Lohnkosten: tatsächliche Stunden multipliziert mit deinem internen Kosten-Stundensatz.
- Gesamtkosten: Material plus Lohnkosten plus sonstige Kosten.
- Deckungsbeitrag / Gewinn: Umsatz minus Gesamtkosten — die zentrale Kennzahl.
- Erlös je Stunde: zeigt, ob dein Stundenansatz aufgegangen ist.
Rechne nicht — lass rechnen.
Dieses Tool zeigt, was Werkmind im Alltag automatisch übernimmt: Soll gegen Ist — sieh sofort deinen Deckungsbeitrag und die echte Marge — direkt in deinen Angeboten, Rechnungen und der Nachkalkulation.
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Häufige Fragen
Bei der Nachkalkulation stellst du nach Abschluss einer Baustelle die tatsächlichen Kosten dem erzielten Umsatz gegenüber. So siehst du, ob sich der Auftrag wirklich gelohnt hat — im Gegensatz zur Vorkalkulation, die nur mit geschätzten Werten arbeitet.
Der Deckungsbeitrag ist das, was vom Umsatz nach Abzug aller direkten Kosten dieser Baustelle übrig bleibt — also nach Material, Lohn und sonstigen Kosten. In diesem Rechner entspricht er dem Gewinn des Auftrags und zeigt, wie viel zur Deckung deiner Gemeinkosten und zum Gewinn beiträgt.
Für die Kostenseite zählt, was dich eine Arbeitsstunde tatsächlich kostet — also Lohn plus Lohnnebenkosten. Der Verkaufsstundensatz enthält bereits Gewinn und Gemeinkosten. Setzt du hier den Verkaufspreis an, verfälschst du das Ergebnis.
Er zeigt, was nach Abzug von Material und sonstigen Kosten pro geleisteter Arbeitsstunde übrig bleibt. Liegt dieser Wert unter deinem kalkulierten Stundenverrechnungssatz, hast du zu günstig gearbeitet oder mehr Stunden gebraucht als geplant.
Das hängt von deinen Gemeinkosten ab, die aus dem Deckungsbeitrag noch bezahlt werden müssen. Eine positive Marge ist die Mindestvoraussetzung. Für einen echten Gewinn sollte die Marge deutlich über null liegen — viele Handwerksbetriebe zielen auf 10 bis 20 % Umsatzrendite.
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